Herbst

Herbst. Abschied vom Sommer. Wehmut, Bedauern, Loslassen. Und die Schönheit noch einmal zelebrieren: die Natur schenkt uns ihre schönsten Farben und lässt die Blätter ohne Bedauern fallen.

Sehr passend dazu erscheint mir ein Gedicht des vietnamesischen Mönchs Thich Nhat Hanh:

„And when I rise up
let me rise like a bird
joyfully.

And when I fall
let me fall like a leaf
gracefully without regret.“

Eine Übung für den Herbst: „Himmel und Erde berühren“

Du stehst entspannt und ruhig – die Füße schulterbreit auseinander. Einatmend hebst du die linke Handfläche über den Kopf (Handfläche nach oben, Finger nach innen) und gleichzeitig schiebst du deine untere rechte Handfläche nach unten bis auf Höhe deines unteren Dantians (Handflächen nach unten – Finger nach innen). Deine beiden Handfläche befinden sich nun auf einer vertikalen Linie – deine Arme bilden einen Kreis – wie die Erde oder wie der ewige Kreislauf vom Kommen und Gehen.
Ausatmend löst Du die Arme auf – links sinkt, rechts steigt und Einatmend schiebt die linke Hand nach unten und die rechte nach oben.
Beliebig oft wiederholend.